Inhaltsbereich: Zeittafel
um 260
Verlagerung der Straßenstation „Coveliacae“ der Römerstraße Trient-Augsburg im Raum Murnau auf den Moosberg
um 430
Ende der befestigten Siedlung auf dem Moosberg
7. Jh.
Eigenkirche auf der Insel Wörth im Staffelsee, später Klosterkirche
nach 801
Inventar des klösterlichen Maierhofs Staffelsee
um 1150
Murnau erstmals erwähnt
um 1300
Erste schriftliche Nennung der Kirche St. Nikolaus
1324
Erster urkundlicher Beleg für die Existenz einer Burg
1332
Kauf des Marktes Murnau vom Hochstift Augsburg und Schenkung an das Kloster Ettal durch Kaiser Ludwig den Bayern
1348
Murnau ist Sitz des Ettalischen Landrichters
1350
Ludwig der Brandenburger bestätigt dem Markt Murnau den Blutbann, das Niederlagerecht, den Wochenmarkt am Mittwoch und den Michaelimarkt
um 1400
Ettal erhält für sein Gericht Murnau die bisher vom Landgericht Weilheim ausgeübte Hochgerichtsbarkeit
1512
Bestätigung des Thomasmarktes
1530
Kauf des Rathauses vom Kloster Ettal
um 1560
Erste Ortsansicht (Schloss) von Philipp Apian
1619-1851
Zerstörungen durch Großbrände (1619, 1703, 1774, 1835, 1837 und 1851)
1632-1648
Besetzung durch Schweden und Franzosen und Einquartierungen kaiserlicher Truppen während des Dreißigjährigen Krieges
1634
Ausbruch der Pest
1717-1734
Neubau der Kirche St. Nikolaus
1722
Bewilligung des Leonhardi- und Skapuliermarktes
1743
Erhebung der Filialkirche St. Nikolaus zur Pfarrkirche
1803
Säkularisation des Klosters Ettal und Aufhebung des Landgerichts Murnau; Zuordnung Murnaus zum Landgericht Weilheim
1804-1805
Kauf des Südflügels des Schlosses und Umbau zur Schule
1806-1818
Bildung der Steuerdistrikte und der politischen Gemeinden Murnau, Hechen-dorf und Weindorf
um 1810
Murnau umfasst eine Pfarrkirche, zwei Filialkirchen, eine Kapelle, ein Rat-, Pfarr-, Mesner- und Schulhaus sowie 224 Anwesen mit rund 1400 Einwohnern
1842
Neubau des Rathauses
1879
Eröffnung der Bahnlinie Weilheim - Murnau
1889
Fortführung der Bahnstrecke nach Garmisch-Partenkirchen
1900
Inbetriebnahme der Bahnlinie Murnau - Oberammergau
Anfang 20. Jh.
Ortsverschönerung auf Initiative Emanuel von Seidls
1909
Kauf des „Russen-Hauses“ durch Gabriele Münter und Zuzug mit Wassily Kandinsky
1923-1933
Leben und Wirken des Schriftstellers Ödön von Horváth in Murnau
1924
Gründung einer privaten Höheren Mädchenschule (später Gymnasium)
1932
Bau des neuen Krankenhauses, gestiftet von Dr. h. c. James Loeb
1938-1939
Errichtung eines Standortes der Gebirgstruppe mit zwei Kasernen
1939-1945
Kriegsgefangenenlager für polnische Offiziere (Oflag VII A )
1953
Eröffnung des Unfallkrankenhauses
1954
Eröffnung des Goethe-Instituts
1956
Belegung der Werdenfelser Kaserne durch die Bundeswehr
1967
Ausbau des Gymnasiums zur Vollschule
1971
Letzte Moosverlosung; Abzug der Amerikaner aus der Kimbro-Kaserne
1972
Abtrennung Murnaus vom Landkreis Weilheim und Zuordnung zu Garmisch-Partenkirchen
1974
Eingemeindung Weindorfs mit dem Riegsee und Froschhauser See
1975
Wiederaufstellung der 1939 entfernten Mariensäule
1978
Eingemeindung Hechendorfs; Zugang zum Staffelsee durch Grenzbereinigung mit Seehausen
1980
Das Murnauer Moos wird Naturschutzgebiet
1993
Eröffnung des Schloßmuseums
1995
Auflösung der Kemmel-Kaserne
1998
Inbetriebnahme der westlichen Entlastungsstraße
1998-2000
Sanierung des historischen Ortskerns
1999
Wiedereröffnung des umgestalteten Münter-Hauses
2000
Einweihung der Fußgängerzone und der Tiefgarage unter dem Kurpark
2001
Neugestaltung des Kurparks und des Münter-Platzes; Einweihung des neuen Staffelsee-Gymnasiums
2002
Kauf des Geländes der ehemaligen Kemmel-Kaserne
ab 2003
Städtebauliche Neuordnung der ehemaligen Kemmel-Kaserne
2006
Einweihung der Jugendfreizeitstätte ERLHAUS (private Stiftung) im Kemmelpark
2008
Baubeginn für die Beseitigung des Bahnüberganges an der Kohlgruber Straße






















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