Wieskirche

© Pfarramt Wieskirche, Schneider

Stilikone des Rokoko

Zwischen 1745 und 1754 schuf der berühmte Architekt Dominikus Zimmermann ein einzigartiges Kirchengebäude im Wiesengelände zu Füßen der Alpen. Es ist eines der vollendeten Kunstwerke des bayerischen Rokoko. Die sakrale Architektur der Wieskirche ist einzigartig und so wurde das Gotteshaus 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben, mit folgender Begründung: „Die verschwenderischen Stuckverzierungen von Dominikus Zimmermann und die Deckengemälde seines Bruders Johann Baptist Zimmermann, Hofmaler des bayerischen Kurfürsten, erzeugen eine heitere und leicht bewegte Dekoration, deren Reichtum und Feinheit unerreicht sind. Als ein Meisterwerk menschlicher Schöpferkraft und ein außergewöhnliches Zeugnis einer untergegangenen Kultur [...]."

Gegründet wurde die Wieskirche aufgrund des sich 1738 ereigneten „Tränenwunders" bei Steingaden: Die Bäuerin Maria Lory sah Tränen in den Augen der Figur des Gegeißelten Jesus. Dies sollte der Ausgang für die traditionsreiche Wallfahrt zum Gegeißelten Heiland sein. Denn schon bald ließen Abt Hyazinth Gaßner und der Konvent des Prämonstratenser Klosters Steingaden an jener Stelle ein Gotteshaus errichten. Die Wieskirche lädt seitdem zum Beten und Besuch des Gotteshauses ein, genauso wie zum Schauen und Staunen oder zum Lauschen bei einem der Sommerkonzerte. Und so zieht sie nicht mehr nur Wallfahrerinnen und Wallfahrer in ihren Bann, sondern auch Kunst- und Kultur-Interessierte.

Kontakt

Kath. Wallfahrtskuratiestiftung St. Josef – Wies
Wies 12
86989 Steingaden

Telefon: 08862 93293 0
Telefax: 08862 93293 10
www.wieskirche.de

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