Inhaltsbereich: Murnauer Herbst 2010
Gäste der Galerie & Cantina SEIDLSTRASSE 4 sind vom 25. September 2010 - 09. Januar 2011 die Künstler
Ransome Stanley - Malerei
Vladimir Baranov - Malerei
Peter Mühldorfer - Malerei
Vernissage: 25. September 2010, 16.00 Uhr
Finissage: 09. Januar 2011, 16.00-18.00 Uhr
Ransome Stanley
Ransome Stanley bekennt sich zum Thema des Nomadentums. In seinen Arbeiten spiegelt sich die Entwicklung kultureller Einflüsse wieder, deren Wurzeln in der klassischen europäischen Moderne zu finden sind. Die thematischen Darstellungen seiner Figurationen greifen ethnologische und afrikanische Elemente auf, die sich in einer symbolischen Art mit Mythen und Themen wie Erotik, Schönheit und Zerfall auseinandersetzen. Die scheinbar monochromen Farbflächen entfalten bei genauer Beobachtung eine tiefe und nuancenreiche Sinnlichkeit.
Auch in der Auswahl der Materialien ist Stanleys künstlerisches Nomadentum erkennbar. Traditionelle Ölfarben mischen sich mit ungewöhnlichen Pigmenten oder Sand, Flächen werden durch Metallstücke unterbrochen. Gezielt stehen grafische Symbole gegen figurative Elemente, ohne das ein Gefühl der Fragmentierung aufkommt. Die gekonnten Kompositionen ermöglichen Bilder, die von Stille und Harmonie geprägt sind.
Die Werke Stanleys sind durch seine persönliche Herkunft geprägt.
Ransome Stanley als Sohn eines nigerianischen Journalisten und einer deutschen Mutter, 1953 in London geboren und aufgewachsen, verbrachte er den Großteil seiner Kindheit in Deutschland. Anschließend lebte er in der Nähe von Basel. Von 1975 bis 1979 studierte er an der Merz-Akademie in Stuttgart und war Meisterschüler bei Professor Merz.
Vladimir Baranov
Geboren in Leningrad (St. Petersburg) lebt und arbeitet in Bad Münstereifel. Nach einem Stipendium an der Kunstfachschule N.W. Gogol in AlmaAta, Kasachstan, war er Vorsitzender des Bundesverbandes Bildender Künstler im Bezirk Pawlodar, Kasachstan. Teilnahme an mehreren internationalen Seminaren und im Anschluss daran Leiter des Seminars für Farbgesetz in Moskau. Herausgeber des Buches "Farbgesetz" zusammen mit Professor E. Rosenblum. Mitglied der Kunstvereinigung der UdSSR. Seine Bilder sind in zahlreichen Museen Russlands und Kasachstans vertreten. Seine surrealistischen "Bild in Bild-Portraits" verbinden ungewöhnliche Weltsichten mit kritisch Hintergründigem in der Manier gegenständlicher Ölmalerei.






















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