Kloster Ettal

© Benediktinerabtei Ettal

Umgeben von Bergspitzen

In der Benediktinerabtei Ettal ist noch heute die aus dem 18. Jahrhundert stammende barocke Ausformung nach Plänen von Enrico Zuccalli zu bewundern. Der Zentralbau mit zwölfeckigem Grundriss beeindruckt vor allem durch die herausragende Stuckdekoration von Johann Baptist Zimmermann und Johann Georg Üblherr sowie durch das Deckenfresko, das den benediktinischen Himmel und seine Hauptheiligen unter der Dreifaltigkeit zeigt.

Dass diese Schönheit erhalten geblieben ist, ist aufgrund der wechselhaften Geschichte des Klosters bemerkenswert: Gegründet 1330 durch den exkommunizierten Kaiser Ludwig den Bayern, hatte es seine Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert aufgrund der Wallfahrt zu „Unserer Lieben Frau Stifterin von Ettal" und der bekannten Ettaler Ritterakademie. Nach einem Brand im Jahre 1744 begann der Wiederaufbau des Klosters im zeitgemäßen Barockstil. Die Säkularisation im Jahre 1803 unterbrach nicht nur die Fertigstellung der Anlage, sondern auch das gesamte klösterliche Leben für fast hundert Jahre. Auf Initiative von Baron von Cramer-Klett konnten im Jahre 1900 Mönche der Abtei Scheyern das Kloster wiederbesiedeln. Die Bildungstradition der Benediktiner wurde schließlich im Jahre 1903 durch die Eröffnung des Gymnasiums und Internats wieder aufgenommen.

Kontakt

Benediktinerabtei Ettal
Kaiser-Ludwig-Platz 1
82488 Ettal

Telefon: 08822 74 0
Telefax: 08822 74 6228
E-Mail: verwaltung@kloster-ettal.de | www.kloster-ettal.de

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