Kloster Andechs

© Kloster Andechs

Auf dem heiligen Berg

Von weither sichtbar auf dem Heiligen Berg über dem Ostufer des Ammersees gelegen, ist das Kloster Andechs, der älteste und nach Altötting der zweitgrößte Wallfahrtsort Bayerns. Denn die von Johann Baptist Zimmermann im Rokokostil ausgestaltete Klosterkirche ist noch heute eine bedeutende Pilgerstätte. Und durch den 1977 gegründeten Familienfriedhof des Hauses Wittelsbach, auf dem auch der Komponist Carl Orff seine letzte Ruhe fand, gewann Andechs eine weitere Sehenswürdigkeit hinzu.

Daneben entwickelte sich die Klosterschänke dank ihrer Küche und ihres selbstgebrauten Bieres aus der klösterlichen Brauerei zu einem Magnet für Touristen und Einheimische. Auch schon Wilhelm Busch kehrte in jungen Jahren gern in Andechs ein und verarbeitete Eindrücke in seiner Frommen Helene: „Hoch von gnadenreicher Stelle winkt die Schenke und Kapelle [...]."

Bewirtschaftet wird es seit 1455 von den Benediktinermönchen. Zuvor war das Anwesen im Besitz der Grafen von Andechs. Als diese jedoch 1248 in direkter Linie ausstarben, zerstörten die Wittelsbacher die Burg und dessen Gotteshaus. Als dieses 1270 wieder errichtet wurde, entwickelte es sich bald zu einem Wallfahrtsort. Um die Pilgerinnen und Pilger zu betreuen, wurde schließlich das heutige Kloster erbaut.

Kontakt

Kloster Andechs
Bergstraße 2
82346 Andechs

Telefon: 08152 376 0
Telefax: 08152 376 143
E-Mail: info@andechs.de | www.andechs.de

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