InnovationsQuartier Murnau

Das MakerLab ist nur ein Bestandteil des InnovationsQuartiers Murnau. © Markt Murnau a. Staffelsee

Wohnen, arbeiten, ankommen

Das ehemalige Gemeindekrankenhaus wird durch seine zentrale Lage und die neuen Nutzungsvorschläge erneut zu einem aktiven Bestandteil des kommunalen Lebens. Eine Integration von Gewerbetreibenden, Asylsuchenden und Murnaus Bevölkerung sowie die Integration des Kreativgewerbes in bestehende Wirtschaftsstrukturen sind die Basis des Konzepts. „Wir erwarten uns positive Impulse für den Wirtschaftsstandort Murnau, aber auch für das gesellschaftliche Zusammenleben", so Erster Bürgermeister Rolf Beuting.

Das Konzept besticht durch die Idee, einen leerstehenden Gebäudekomplex mit einer Mischung aus Wohnen für Asylsuchende und Arbeitsplätzen neu zu beleben. Und zugleich steht diese Arbeit für das Engagement politischer Entscheidungsträger in Hinblick auf die aktuelle Migrationsbewegung – wie es auch das Expertengremium des Initiative WOHNRAUM FÜR ALLE hinsichtlich ihrer Auszeichnung begründete.

Gemeinsam mit den gewerblichen Nutzerinnen und Nutzern sollen neue Ausbildungs- und Arbeitsformate entwickelt werden. Damit möchte die Gemeinde sowohl dem Rückgang qualifizierter Arbeitsplätze als auch der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter im ländlichen Raum entgegenwirken und zugleich eine gelungene Integration vorantreiben. 

„Mit diesem Konzept können wir den Wirtschaftsstandort durch neue Branchen aus Wissenschaft, Technologie und Kommunikation stärken. Denn hier gibt es noch Entwicklungspotential", so Jan-Ulrich Bittlinger, Wirtschaftsförderer des Marktes Murnau a. Staffelsee. „Und darüber hinaus birgt das
InnovationsQuartier einen positiven Nebeneffekt: das Miteinander von Start-Ups, freiberuflich Tätigen,
kommunaler Verwaltung und Neuankommenden."

Website des InnovationsQuartiers Murnau

Auszeichnung Ideenwerkstatt WOHNRAUM FÜR ALLE

Beschluss des Gemeinderates

Pressemitteilungen

MakerLab Murnau

Do-it-Yourself! ist das Motto der Maker – zu Deutsch: der Macher. Das dachten sich auch die sieben Gründungsmitglieder von Makerlab Murnau e.V.: Erster Bürgermeister Rolf Beuting, Jan-Ulrich Bittlinger, Herbert Bogner (Verein zur Wirtschaftsförderung in Murnau und Umgebung e.V.), Ekkehard Alschweig (Kern Microtechnik GmbH), Carsten Elitzsch (Werk 11 GmbH), Hubert Felix (Realschule Murnau) und Sonnja Riedl (Staffelsee-Gymnasium).

Der Verein versteht sich als eine offene Hightech-Werkstatt, ein Ort zum Selbermachen. 3D-Drucker, Laser-Cutter, 3D-Scanner, Schneideplotter, Siebdruckmaschine und eine Nähwerkstatt gehören dabei zur Grundausrüstung der Macherinnen und Macher. Denn so können sie ihre Ideen ganz einfach umsetzen.

Der Verein stellt eine räumliche, technische und personelle Infrastruktur zur Verfügung, um "zum eigenen und gemeinschaftlichen Nutzen Kunst- und Designobjekte, Maschinen, Alltagsgegenstände sowie Mechanik-, Elektronik-, Hardware- und Software-Komponenten selbst zu entwerfen und herzustellen" (Auszug aus der Satzung).

Die Mitgliedsbeiträge liegen deutlich unter den Beiträgen von anderen Hightech-Werkstätten dieser Art. „Wir wollen jedem die Möglichkeit bieten, diese neuen Technologien kennenzulernen und nutzen zu können", begründet Rolf Beuting die Entscheidung der Gründungsversammlung.

Eine Entscheidung, die dazu führt, dass der Verein auf tatkräftige finanzielle Unterstützung von Unternehmen, Verbänden und der öffentlichen Hand angewiesen ist. Die beiden Vorstände werden deshalb in den nächsten Monaten bei den Unternehmen in der Region um Spenden bitten.

MakerLab Murnau

 

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