Inhaltsbereich: Geschichte
- 3.-5.Jh.
Wegstation "Coveliacae" der Römerstraße Innsbruck-Augsburg im Raum Murnau - um 260- 400
Befestigte Siedlung auf dem Moosberg - 7. Jh.
Eigenkirche auf der Insel Wörth im Staffelsee, später Klosterkirche - nach 801
Inventar des klösterlichen Maierhofs Staffelsee - um 1150
Erste urkundliche Erwähnung Murnaus - um 1300
Erste schriftliche Nennung der Kirche St. Nikolaus - 1324
Erste urkundliche Nennung der Burg Murnau - 1350
Ludwig der Brandenburger bestätigt dem Markt Murnau den Blutbann, das Niederlagerecht, den Wochenmarkt am Mittwoch und den Michaelimarkt - um 1400
Ettal erhält für sein Gericht Murnau die bisher vom Landgericht Weilheim ausgeübte Hochgerichtsbarkeit - um 1512
Bestätigung des Thomasmarktes - 1530
Kauf des Rathauses vom Kloster Ettal - um 1560
Erste Ortsansicht (Schloss) von Philip Apian - 1619-1851
Zerstörung durch Großbrände (1619, 1703, 1774, 1835, 1837 und 1851)
1632-1648 Besetzung durch Schweden und Franzosen und Einquartierungen kaiserlicher Truppen während des Dreißigjährigen Krieges - 1634
Ausbruch der Pest - 1717-1734
Neubau der Kirche St. Nikolaus - 1722
Bewilligung des Leonhardi- und Skapuliermarktes - 1743
Erhebung der Filialkirche St. Nikolaus zur Pfarrkirche - 1803
Säkularisation des Klosters Ettal und Aufhebung des Landgerichts Murnau; Zuordnung Murnaus zum Landgericht Weilheim - 1804-1805
Kauf des Südflügels des Schlosses und Umbau zur Schule - 1806-1818
Bildung der Steuerdistrikte und der politischen Gemeinde Hechendorf, Murnau und Weindorf - um 1810
Murnau umfasst eine Pfarrkirche, zwei Filialkirchen, eine Kapelle, ein Rat-, Pfarr-, Mesner- und Schulhaus sowie 224 Anwesen mit rund 1400 Einwohnern - 1842
Neubau des Rathauses - 1879
Eröffnung der Bahnlinie Weilheim -Murnau - 1889
Eröffnung der Bahnlinie Murnau-Garmisch - 1900
Eröffnung der Bahnlinie Murnau-Oberammergau - Anfang 20. Jh.
Ortsbildveränderung auf Initiative Emanuel von Seidls - 1909
Kauf des "Russen-Hauses" durch Gabriele Münter und Zuzug mit Wassily Kandinsky - 1923-1933
Leben und Wirken des Schriftstellers Ödön von Horváth in Murnau - 1924
Gründung einer privaten Höheren Mädchenschule (später Gymnasium) - 1932
Bau des neuen Krankenhauses, gestiftet von Dr.h.c. James Loeb - 1938-1945
Kriegsgefangenenlager für polnische Offiziere (Oflag VII A) - 1953
Eröffnung des Unfallkrankenhauses - 1954
Eröffnung des Goethe-Instituts - 1956/1971
Wiederbelegung der Kasernen durch die Bundeswehr - 1967
Ausbau des Staffelsee-Gymnasiums zur Vollschule - 1971
Letzte Moosverlosung - 1972
Abtrennung Murnaus vom Landkreis Weilheim und Zuordnung zu Garmisch-Partenkirchen - 1974
Eingemeindung Weindorfs mit dem Riegsee und Froschhauser See - 1975
Wiederaufstellung der 1939 entfernten Mariensäule - 1978
Eingemeindung Hechendorfs; Zugang zum Staffelsee durch Grenzbereinigung mit Seehausen - 1980
Das Murnauer Moos wird Naturschutzgebiet - 1993
Eröffnung des Schlossmuseums - 1995
Auflösung der Kemmel-Kaserne - 1998
Inbetriebnahme der westlichen Entlastungsstraße - 1998/2000
Sanierung des historischen Ortskerns - 1999
Wiedereröffnung des umgestalteten Münterhauses - 2000
Einweihung derFußgängerzone und Tiefgarage - 2001
Einweihung des neuen Kurparks und des Münter-Platzes - 2001
Einweihung des neuen Staffelsee-Gymnasiums






















Kartenansicht drucken





