Murnau am Staffelsee

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Inhaltsbereich: Geologie

Murnauer Moos
Bildbeschreibung: Murnauer Moos

Als die Gletscher der vergangenen Eiszeiten in das Alpenvorland flossen, hobelten sie nach und nach ein Becken von mehreren 100 m Tiefe aus. Das an der heutigen Stelle des Murnauer Mooses ehemals vorherrschende weiche Flyschgestein hatte im Gegensatz zu dem südlich angrenzenden harten Kalkgestein den Gletschern wenig entgegenzusetzen. Ganz im Gegensatz dazu trotzten die Härtlinge aus Glaucoquarzit diesen Urgewalten. Rundgeschliffen von den Gletschern, ragen diese heute als die sogenannten Köchel aus dem Moor empor. Aufgrund der Härte des Gesteins wurde es in der Vergangenheit gern als Pflasterstein und als Unterbau für Straßen und Bahndämme verwendet.

Die Schmelzwässer der sich zurückziehenden Gletscher am Ende der letzten Eiszeit erfüllten das sogenannte "Murnauer Becken" wieder mit Seekreiden, Sanden und Kiesen.

Weiterführende Infos zum Thema finden Sie unter den folgenden Punkten:

– Tourismus & Freizeit –

Moos-Rundweg (12,5 km) »

– Tourismus & Freizeit –

Hütte im Murnauer Moos

Von Bulten, Drischen und Köcheln - naturkundliche Wanderung ins Murnauer Moos »

Dieser größte ursprüngliche Moorkomplex des Alpenvorlandes führt uns die verschiedensten Stadien im Werdegang eines Moores vor: Wunderbare orchideen- und blütenreiche Streuwiesen mit seltenen Eiszeitrelikten und ein noch vollständig intaktes Hochmoor